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Imposante Bauwerke auf Klassenfahrt nach Dresden entdecken

Neben seinen Kunstsammlungen von Weltrang ist Dresden vor allem wegen seinem architektonischen Altstadtbild weltberühmt, das ihm auch im 19. Jahrhundert den Beinamen "Elbflorenz" einbrachte. Vor allem in den Barockbauten zeigen sich die Einflüsse der italienischen Baukunst, wie sie im Florenz der damaligen Zeit allgegenwertig war. Aber auf Klassenfahrten nach Dresden begegnen Ihnen nicht nur Zeitzeugen des Barock, fast alle Epochen sind hier vertreten vom Mittelalter bis hinein in die Moderne. So gibt es für die Schüler vieles zu entdecken. Eine Auswahl der wichtigsten Bauwerke, die man sich auf einer Klassenfahrt nach Dresden anschauen sollte, haben wir an dieser Stelle für Sie zusammengetragen.

Semperoper

Die heutige Semperoper, die sich im historischen Zentrum Dresdens nahe dem Zwinger und Schloss befindet, handelt es sich eigentlich um den 3., 1985 eröffneten, Bau der Dresdner Staatsoper, die über eine lange historische Tradition verfügt. Ihren Namen erhielt sie durch Gottfried Semper, dessen architektonische Pläne Grundlage aller 3 Bauten war. Das erste Opernhaus wurde bereits zwischen 1838 und 1841 als königliches Hoftheater errichtet und zählte bereits damals zu den schönsten Theatergebäuden Europas. Im Jahr 1869 fiel dieser erste Bau einem Brand zum Opfer und wurde von 1871 - 1878 nach neuen Plänen Sempers unter Leitung seines Sohnes wieder errichtet. Dieser 2. Semperbau erlitt durch die Bombardierung Dresdens am 13./14. Februar 1945 verheerende Beschädigungen.
Nach Sicherungsarbeiten an der Ruine und der Planung des Neubaus erfolgte 1977 - 1985 der Errichtung des 3. Baus. Trotz kleinerer architektonischer Veränderungen, die den modernen Anforderungen an ein Opernhaus genügen mussten, orientierte man sich bei der Umsetzung doch weitgehend an den Plänen Sempers. Zum 40. Jahrestag ihrer Zerstörung konnte das neue Opernhaus wieder eingeweiht werden und erstrahlt seitdem in neuem Glanz.
Zu den architektonischen Highlights des Bauwerks, die Schüler auf Klassenfahrten nach Dresden besichtigen können, zählen neben dem akustisch optimal umgesetzten Zuschauerraum auch die Skulpturen, die die Außenmauern schmücken. So wird der Eingang gesäumt von Goethe und Schiller und in den Nischen finden sich Abbilder von William Shakespeare, Sophokles, Molière und Euripides. Auf dem Dach thront die Quadriga gezogen von Panthern mit den allegorischen Figuren mit Dionysos und Ariadne. Im Inneren des Gebäudes beeindruckt neben der farblichen Gestaltung des Deckengemäldes sowie dem Proszeniumsfries vor allen der Schmuckvorhang von Ferdinand Keller.

Blaues Wunder

Als Blaues Wunder bezeichnen die Dresdner allgemein hin die Loschwitzer Brücke, die die Stadtteile Blasewitz und Loschwitz verbindet. Ihren Namen verdankt sie ihrem blauen Anstrich, der weithin zu erkennen ist. Innerhalb von nur 2 Jahren erfolgte der Bau der Brücke 1891-1893 und galt als Meisterwerk des Stahlfachwerkbaus. Aufgrund dessen, dass die Brücke von Kriegsschäden und anderen gestalterischen Veränderungen weitgehend verschont blieb, ist sie heute die Brücke mit der ältesten noch erhaltenen Bausubstanz in ganz Dresden. Spazieren Sie doch auf Dresden Klassenfahrt über diese beeindruckende Konstruktion und genießen dabei den herrlichen Blick über die Elbe.

Frauenkirche

Die Frauenkirche, wie sie heute auf dem Dresdner Neumarkt besichtigt werden kann, ist ein historisierender Nachbau der Frauenkirche aus dem 18. Jahrhundert. Diese wurde zwischen 1726 und 1743 nach Plänen George Bährs verwirklicht. Für ihre Zeit typisch im Barock konzipiert war sie einer der beeindruckendsten protestantischen Kirchenbauten jener Epoche mit einer sandsteinernen Kuppel, die in ihrer Form einzigartig an eine Glocke erinnerte. Dies brachte ihr zeitweise den Namen "Steinerne Glocke" ein.
Wie viele andere historische Gebäude so fiel auch die Frauenkirche den Luftangriffen auf Dresden am 13./14. Februar 1945 zum Opfer. Nach langanhaltenden Bränden im Gebäude stürzte sie in sich zusammen. Obgleich frühzeitig über einen Wiederaufbau nachgedacht wurde, so blieb sie doch als Mahnmal gegen den Krieg in der DDR-Zeit weitestgehend unberührt erhalten. 1989 kam der Gedanke des Wiederaufbaus der Frauenkirche erneut auf, der 1991 dann auch beschlossen wurde. Dank zahlreicher Spenden, die ca. 2/3 der Baukosten finanzierten konnte die Kirche unter Einbeziehung der ursprünglichen Bausubstanz nach dem historischen Vorbild Bährs in den Jahren 1994-2005 vollständig erneuert werden und prägt seitdem das Dresdner Stadtbild als Symbol der Versöhnung. Besichtigen Sie auf Klassenfahrten Dresden diesen beeindruckenden Kirchenbau. Es lohnt sich.

Zwinger

Zu den beeindruckendsten Bauwerken der Residenzstadt Dresden und eines der Wahrzeichen der Stadt ist der Dresdner Zwinger. Jeder Besucher sollte dieses Gebäude besichtigt haben. Symbolisiert es doch die architektonische Meisterleistung, die das gesamte Altstadtbild prägt. Anfang des 18. Jahrhunderts wurden Pöppelmann (Architekt) und Permoser (Bildhauer) mit dem Bau des Zwingers beauftragt. Ursprünglich als Orangerie geplant wurde er zunehmend als Ort höfischer Festkultur ausgebaut und erweitert. Zu den architektonischen Highlights des Gebäudes zählen das Kronentor mit Nachbildung der polnischen Königskrone, das verborgene Nymphenbad sowie den Pavillons mit dem 1933 installierten Glockenspiel aus Meissner Porzellan, das auch heute noch zu jeder Viertelstunde spielt. Der Semperbau, im Stil italienischer Hochrenaissance gehalten, wurde erst um 1855 ergänzt und vollendete das Gesamtkunstwerk. Im Innenhof des Zwingers wurden verschiedene Brunnen installiert. Umgeben ist die Anlage von einem künstlich angelegten Wassergraben und einer Parkanlage.

In den Zwingerpavillons sind heute Museen von Weltrang untergebracht. So findet sich im Semperbau die Gemäldegalerie "Alte Meister" mit dem wohl berühmtesten Werk - "Die Sixtinische Madonna" von Raffael. Desweiteren können die Besucher die wertvolle Porzellansammlung besichtigen und seit kurzem ist auch der Mathematisch-Physikalische Salon im Zwinger wieder geöffnet, einer der weltweit ältesten naturwissenschaftlich-technischen Sammlungen ihrer Art.

Festung Dresden

Wenn Sie auf einer Dresden Klassenfahrt einen Spaziergang über die Brühlsche Terrasse unternehmen, so laufen Sie über eines der ältesten Dresdner Gewölbe hinweg, dessen Besuch Sie sich nicht entgehen lassen sollten. Die Brühlsche Terrasse war in früherer Zeit nämlich eigentlich ein Festungswall zur Verteidigung der Residenzstadt. Die ehemalige Festungsanlage schloss die Altstadt ringförmig in sich ein. Heute lässt sich das Ausmaß der Konstruktion anhand der noch sichtbaren Überreste, wie der Brühlschen Terrasse und dem Bärenzwinger, nur noch erahnen. Um diesen älteren, oftmals vergessenen Teil der Dresdner Stadtgeschichte wieder lebendig werden zu lassen, wurde unterhalb der Terrasse das Museum "Festung" Dresden" eingerichtet. Hier sind die archäologischen Funde und Ausgrabungsstellen zu besichtigen. Außerdem findet man hier das letzte noch erhaltene Stadttor "Ziegeltor", das Original Moritzmonument von 1555. Bei der selbstständigen Erkundung des Areals wird die Geschichte für den Besucher spürbar, alle seine Sinne werden angeregt, während er sich entlang des Festungsgrabens bewegt, auf eine Gießerei oder ein altes Wasserklosett trifft, erfährt wie das Festungstelefon funktionierte und sich seinen Weg durch Wehrgänge und über Wendeltreppen bahnt.
Ein Besuch der Festung Dresden ist bestens geeignet, um Schülern auf Klassenfahrt nach Dresden, die Stadtgeschichte anschaulich näher zu bringen. Speziell auf Kinder abgestimmte Audioguides vermitteln während des Rundgangs Informationen zum Festungsbau und historischen Ereignissen, die damit in Verbindung stehen.

Hofkirche

Mit Übertritt August des Starken zum Katholizismus ging der Wunsch nach einer katholischen Hofkirche einher. So ließ er zwischen 1739 und 1755 die Hofkirche Dresdens errichten. Den Plänen Gaetano Chiaveris folgend erhielt sie ein barockes Antlitz und fügt sich so architektonisch harmonisch ins Stadtbild ein. Durch ihre Funktion als Hofkirche ist sie direkt mit dem Dresdner Schloss durch eine geschlossene Brücke verbunden. Aufgrund ihrer Größe von ca. 4800 qm zählt sie zu den größten Kirchenbauten Sachsens.
Zur wertvollen Innenausstattung gehören die Rokoko-Kanzel von Permoser, eine Silbermannorgel sowie das berühmte Altargemälde von Mengs. Über den Innenraum gelangt man auch in die angelegten Grüfte, von denen aber nur die "Neue Gruft" für Besucher freigegeben ist. In der nicht zugänglichen Stiftergruft/ Wettinergruft der Kirche wurden 49 hochrangige Mitglieder des Herrscherhauses der Wettiner beigesetzt. Ebenso findet sich hier die Kapsel, in der das Herz von August dem Starken beerdigt wurde, dessen Leichnam in der Königskrypta der Krakauer Wawelkathedrale bestattet ist.

Neue Synagoge

Wie an vielen anderen Orten Deutschlands so fiel auch die Synagoge von Dresden, erbaut 1840 nach Pläne Gottfried Sempers, der Kristallnacht von 1938 zum Opfer. Die Reste des ausgebrannten Gebäudes wurden gesprengt und das Baumaterial für andere Bauvorhaben verwendet, einzig einer der Davidsterne blieb erhalten. Genau 60 Jahre nach der Zerstörung der alten Synagoge am 9. November 1998 erfolgte der Spatenstich für die neue Synagoge, deren Weihung ebenfalls am 9. November 2001 stattfand. Seitdem ist der Neubau das Gotteshaus der jüdischen Gemeinde von Dresden.
Errichtet wurde die Neue Synagoge an derselben Stelle, wo bis 1938 die alte gestanden hat. Der Neubau besteht aus 2 Kuben (Synagoge und Gemeindezentrum), von denen die Synagoge in sich gedreht errichtet wurde, so dass die oberste Schicht exakt nach Osten hin ausgerichtet ist. Die Fassadengestaltung orientierte sich an dem Sandsteincharakter der Klagemauer von Jerusalem. Der gerettete Davidstern wurde über dem Portal angebracht, wo sich auch die gleiche Inschrift, wie beim Vorgängerbau, befindet.

Gläserne Manufaktur

Bei der Gläsernen Manufaktur handelt es sich um eine Automobilmanufaktur von VW. Sie liegt neben dem Großen Garten unweit von der historischen Altstadt entfernt. Offiziell wurde die Anlage 2002 in Betrieb genommen und seitdem wird an dieser Stelle die Luxusklasse VW Phaeton endmontiert. Auf einer Führung durch die Manufaktur können Besucher die einzelnen Schritte der Endmontage besichtigen. Aufgrund der gläsernen Architektur des Gebäudes lassen sich die verschiedenen Fertigungsstationen bequem von der im Inneren angelegten Orangerie betrachten. Anhand von Videoterminals erhalten die Besucher zusätzliche Informationen rund um den VW Phaeton.
Neben ihrer Funktion als Produktionsstätte dient die Gläserne Manufaktur auch als Austragungsort verschiedener Konzerte, die sowohl im Foyer als auch als Open-Air auf dem Freigelände stattfinden. Zusätzlich beherbergt die Manufaktur auch ein Café und Restaurant.


Wenn Sie neugierig geworden sind und sich für eine Klassenfahrt nach Dresden interessieren, so finden Sie unter Klassenfahrten Dresden eine Auswahl an möglichen Unterkünften (weitere können wir gerne anbieten), die Sie einfach und kostenlos bei uns anfragen können. Wir unterbreiten Ihnen daraufhin gerne Ihr persönliches auf Sie und ihre Bedürfnisse zugeschnittenes unverbindliches Angebot.

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